Direkt zum Inhalt

Austeritätspolitik

Austeritätspolitik

Austeritätspolitik bezeichnet ein Set an wirtschaftspolitischen Maßnahmen mit dem Ziel einen ausgeglichenen Staatshaushalt herzustellen und eine Staatsschuldenreduktion herbeizuführen. Dies beinhaltet einerseits eine strenge staatliche Sparpolitik mit Kürzungen beispielsweise bei Sozialleistungen, Investitionen oder Beamtengehältern.

Aber auch Steuererhöhungen zählen zu den austeritätspolitischen Maßnahmen. Oft wird beides in Kombination eingesetzt.

Das Wort „Austerität“ hat seinen Ursprung im Lateinischen und bedeutet so viel wie Strenge, Härte oder Nüchternheit. 

Stand: Juli 2022

 

Experten

Stephanie Ettmeier
Stephanie Ettmeier

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Makroökonomie

Das DIW Glossar

Das DIW Glossar ist eine Sammlung von Begriffen, die in der wissenschaftlichen Arbeit des Instituts häufig verwendet werden. Die hier gelieferten Definitionen sollen dem besseren Verständnis der DIW-Publikationen dienen und wichtige Begriffe aus der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung so prägnant wie möglich erklären. Das Glossar hat keinen Anspruch auf lexikalische Vollständigkeit.

keyboard_arrow_up